14.12.2015

Invision im Interview: Nachfolgeregelung mit Finanzinvestor

Abhängig von der Ausgangslage, vom Zeithorizont und den persönlichen Bedürfnissen kann eine Nachfolgeregelung sehr individuell ausgestaltet sein. Private Equity Gesellschaften können über ihre Agilität und Expertise die notwendige Flexibilität in eine Nachfolgeregelung einbringen. Um eine erfolgreiche Partnerschaft einzugehen, gilt es, zusammen mit den Eigentümern und der operativen Geschäftsleitung eine schlagkräftige Vision zu entwickeln und diese im Anschluss konsequent umzusetzen.

Flexibilität ist ein zentraler Erfolgsfaktor in der Unternehmensübergabe. Neben den operativen Anforderungen kann ein erfahrener Private Equity Partner ebenfalls auf die unterschiedlichen individuellen Ansprüche hinsichtlich Beteiligungsquoten oder Rückbeteiligungen eines Unternehmers in der Übergangsphase eingehen. Optimale Nachfolgeregelungen sind das Resultat einer gezielten Vorbereitung und einer professionellen Durchführung. Es lohnt sich daher, frühzeitig mit der sorgfältigen Identifikation des richtigen Nachfolgepartners zu beginnen.

 

FALLSTUDIE SEG

Die Swiss Education Group (SEG) ist mit 6500 Studierenden die führende Gruppe von Hotel-Management-Schulen mit Standorten in der Westschweiz, im Wallis und in Luzern. Der Grundstein hat der Gründer Dr. Andreas Künzli 1982 gelegt und von da an die Gruppe kontinuierlich weiter aufgebaut. Im Jahr 2004 kam es im Rahmen der Einleitung der Nachfolgeregelung zum ersten Gedankenaustausch mit Invision. Über die nächsten vier Jahre hinweg wurde eine gemeinsame Vision und Strategie entwickelt, die im Jahr 2008 schliesslich zur Übernahme der Aktienmehrheit durch die Invision mündete. Andreas Künzli blieb aber weiterhin signifikant an der SEG beteiligt und wirkte nun mehr über seine Rolle als Präsident des Verwaltungsrates.

Seit dem Einstieg von Invision im Jahr 2008 konnte SEG strategisch weiterentwickelt werden und ist kontinuierlich profitabel gewachsen. Neben verschiedenen wichtigen Zukäufen wurde ein starkes Vertriebsstandbein in China aufgebaut sowie die Märkte in Nord- und Südamerika mit einer eigenen Präsenz erschlossen. Invision hat das Unternehmen in seinen Wachstumsambitionen eng begleitet und das Management-Team stetig ausgebaut. Andreas Künzli konnte sich in der Folge langsam weiter zurückziehen und hat schrittweise sein Engagement im VR reduziert. Er ist heute noch als Aktionär mit der SEG verbunden und kann auch elf Jahre nach der Einleitung der eigenen Nachfolge auf ein prosperierendes, eigenständiges Unternehmen blicken.

Die SEG ist eines von über 50 Beispielen, wie die operative Weiterführung sowie die Kapitalnachfolge bei Invision erfolgreich partnerschaftlich geregelt wurde. Gerne kommen wir auch mit Ihnen ins Gespräch und haben ein offenes Ohr, wenn es darum geht, eine persönliche Vision der Nachfolgeregelung zu entwickeln.

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